Mittwoch, 13. November 2013

„anonyme Ladungen“ stellen für viele ein Ärgernis dar



Liebe Dolmetscherin, lieber Dolmetscher,
liebe Übersetzerin, lieber Übersetzer,


„anonyme Ladungen“ stellen für viele ein Ärgernis dar. Ein eigentlich klarer Auftrag (dolmetschen oder übersetzen, manchmal beides) geht ohne Namen an ein Vermittlungsbüro, das ihn weiterreicht und Vermittlungsprovision abzieht. In einigen Bundesländern wird das inzwischen durch Verordnung oder entsprechende Rundschreiben weitgehend verhindert, in anderen Bundesländern passiert es nach wie vor.
Ich habe alle Obergerichte angeschrieben. Die Antworten sind sehr unterschiedlich: Einige halten es für völlig normal, andere schließen das für ihren Bezirk (die Amtsgerichte eines LG-Bezirks) aus. Ich will jetzt in der 47 Woche alle Gerichte noch einmal anschreiben, ebenso die Justizministerien. Dazu brauche ich aber von Ihnen / Euch eine Rückmeldung: Welches Amtsgericht lädt anonym, über Büros? (Ich werde alle Mails dazu wieder löschen und mir nur die Amtsgerichte, nicht die Namen der DolmetscherInnen notieren, Antworten bitte bis 18.11.)
Eine Übersicht über die Antworten der Gerichte stelle ich dann unter „Aktuelles“ auf die Seite dolmetscher-treffen.de.
Tipps für die Arbeit
Ich habe außerdem zwei Informationsblätter zum Dolmetschen und Übersetzen auf die Seite „Tipps für die Arbeit“ (ebenfalls bei dolmetscher-treffen.de) gestellt. Beide hängen auch dieser Mail an. Dabei geht es um Ladungen, anonyme Ladungen, Rechnung und Preise / Tarife. Sie können gerne ausdruckt und an Richter, Geschäftsstellen oder Kostenbeamte weitergegeben oder auch als pdf-Datei weitergeleitet werden. Sie sind sicherlich auch als Argumentationshilfen brauchbar. Wer dazu Anmerkungen hat, kann das über die angegebene Mail-Adresse oder öffentlich beim Dolmetscher-Treffen loswerden:
Auf der Seite finden sich auch Tipps für die Umstellung auf das SEPA-Verfahren (Rechnungen) und zur Zusammenarbeit mit Agenturen.
„Erfolg kann man planen“
So heißt der neue Kurs, der ab Dezember online angeboten wird. In zwölf Modulen kann man hier den eigenen Auftritt als Dolmetscherin oder Dolmetscher, als Übersetzerin oder Übersetzer trainieren. Es geht um die „unternehmerischen Fähigkeiten“, die Dienstleistungskompetenz – also Werbung und Auftragsbearbeitung, Haftung und Fehlervermeidung, um Kundenansprache und Bewegungen im Internet. Es geht also um Tipps und Tricks, wie man im Beruf erfolgreicher werden kann.
Die Einladung hängt an, Anmeldungen sind noch bis zum 25. November möglich.

Herzliche Grüße
Reinhard Pohl

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