Montag, 31. März 2014

Pressemeldung: Bundespolizei - Vereinbarungen mit Dolmetschern



Liebe Dolmetscherin, lieber Dolmetscher,
liebe Übersetzerin, lieber Übersetzer,
in letzter Zeit häufen sich hier die Beschwerden über die Bundespolizei. Die verschiedenen Direktionen bieten verschiedene Vereinbarungen an oder fordern zu „Angeboten“ auf – alles mit dem einzigen Ziel, weniger als den gesetzlichen Tarif zu bezahlen.
In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wird seit einiger Zeit ein einheitliches Rundschreiben an alle verschickt, man sollte jetzt eine Vereinbarung unterschreiben, dass man statt 70 oder 75 Euro pro Stunde ab sofort nur noch 46 Euro pro Stunde akzeptiert, also 66 % oder weniger des gesetzlichen Honorars. Wir haben allen ein Rundschreiben mit einer „Muterantwort“ geschickt, in der die Dolmetscherinnen und Dolmetscher auf ihre Qualität verweisen und ihre Dienste mit 100 % Qualität für 100 % Honorar anbieten. Die Erfahrung ist positiv – wer die Vereinbarung unterschreibt, bekommt 46 Euro. Wer sich weigert, wird trotzdem beauftragt, aber für 70 oder 75 Euro.
Unser Musterschreiben (Musterantwort) ist hier zu finden:
Diskussionen dazu gerne beim Dolmetscher-Treffen:
Bitte an alle:
Ich bitte alle, entsprechende Schreiben der Bundespolizei von anderen Direktionen (das aus Bad Bramstedt habe ich) zu kopieren und herzuschicken – per Mail oder per Post: Gesellschaft für politische Bildung e.V., Dolmetscher-Treffen, Schweffelstr. 6, 24118 Kiel.
Ich habe mich bereits an den Innenminister gewendet und gebeten, nur noch nach Tarif zu bezahlen. Mein Schreiben hänge ich als pdf-Datei an.
Sobald ich die Schreiben der anderen BuPo-Direktionen von Euch und Ihnen erhalten habe, erstelle ich eine Übersicht und schicke sie rum.
E-Mail: dolmetschen@gegenwind.info

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